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Sieger im FTD-Wettbewerb Bank der Zukunft: Mybankplace

Ronnie Schrumpf und Moritz Wagner haben den Wettbewerb Bank der Zukunft der Financial Times Deutschland mit ihrem Konzept “Mybankplace” gewonnen. Dahinter steckt die Idee, eine eigene Banksite für das persönliche Konten- und Finanzmanagement zu schaffen. Darauf finden sich Anwendungen für Zahlungsverkehr und Kontoverwaltung aller persönlichen Bankinstitute, sowie Funktionen aus dem Bereich Nachrichten, Blogs, IM, RSS-Feed u.ä.

Welche Konzepte stecken dahinter:

  1. Persönliche Anwendungen und Services auf einer eigenen Website oder Community
  2. VRM-Vendor Relationship Management

Persönliche Anwendungen:

Erste Ansätze für dieses Konzept finden wir im Ausland: so ist die KeyPoint Credit Union das erste Finanzinstitut, das auf Facebook einen vollständigen Kontenzugang für seine Kunden realisiert hat:

Anwendungen, die ebenfalls das persönliche Finanzmanagement im Visier haben, sind wesabe oder mint.

Wesabe is a community site that makes managing your money easy.

Mint connects nightly to the credit card providers, banks, and/or credit unions you choose to keep your transactions and account balances automatically up-to-date. Mint even auto-balances your checkbook and auto-categorizes your transactions.

VRM oder Vendor Relationship Management:

VRM bedeutet, der Nutzer holt sich seine (Lieblings-)Anwendungen im Internet auf eine eigene Site wie z.B. Communities, Magazine, Filme, Shops, Spiele, Lernen, Banking u.v.a.m. und nutzt diese direkt über seinen persönlichen Zugang. Die Folge davon ist, das alte Paradigma CRM hat ausgedient. Die Anbieter müssen neue Prozesse zum Kunden entwickeln. Der Kunde kommt nicht mehr auf ihre Site, sondern ihre Anwendungen, Produkte und Services kommen auf die Kundensites, müssen dort Gefallen finden und versorgt werden.

Die entscheidende Frage dazu wurde bei Netbanker gestellt:

“But it does make one think about where people “live” on the web and how to reach them. Will financial institutions now be chasing their customers all over their favorite sites?”

Die Antwort ist ganz einfach: ja, wenn sie es nicht schaffen, die Kunden der Zukunft auf die Bankensite zu holen und zu bedienen, müssen sie die Kunden auf ihren Websites und Plattformen suchen und dort versorgen. Der virtuelle Außendienst kommt auf die Kundensite.

Vermutlich wird das nur in speziellen Fällen so sein, dass Banken direkt Kundenplattformen versorgen. In erster Linie werden das Communities ala Facebook oder MySpace sein können, in denen sich bereits viele Menschen und Kunden bewegen. Dort lohnt sich auch eine Art Key Account Management.

Ein andere Möglichkeit aber wäre der Amazon-Weg. Potentiellen Kunden werden entsprechende Banken-Widgets für ihre Websites zur Verfügung gestellt. Diese können dann von den Nutzern selbst bausteinartig in die eigene Site eingebaut werden. So hätte ich dann Banking auf meiner Site oder meinem Desktop oder auch mobil.

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  2. 25. Mai 2010: Best-Practice Online Broker: Zecco | direktBank-Marketing

    […] Leser gefragt und daraus einen Wettbewerb gemacht, um eine Vision der Zukunftsbank zu erhalten. Das Siegerkonzept drehte die klassischen Muster beim Zugang zu Bankdienstleistungen einfach um. Der Kunde sollte sich […]

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