Main Content RSS Feed Ausgewählter Artikel

Direktvertrieb im Internet nimmt an Bedeutung zu

Die aktuellen Ergebnisse der europäischen Bankenstudie des IAO haben mich interessiert unter dem Gesichtspunkt, was hat sich zum letzten Jahr verändert. Geht der Trend im Internetgeschäft auch bei den Banken weiter?

Ich habe dazu eine Art Ranking aufgestellt. Im Vordergrund des Vergleiches zwischen 2008 und 2009 sind die Direktvertriebsmaßnahmen, die die Banken planen. Die Fragen waren nicht exakt dieselben, so musste ich bei der Auswertung etwas improvisieren und aggregieren, aber die Trends finde ich durchaus spannend und ich hoffe, Martin Engstler wird mir diese kleine Manipulation nachsehen. 

Auffallend sind drei Trends:

Es gibt tatsächlich einen Trend ins Internet. Internetservices sind nicht nur auf Platz eins vorgerückt sondern auch die Nennungen haben sich prozentual verdoppelt.

Ranking von Direktvertriebsmaßnahmen

Mobile Banking, im letzten Jahr noch auf Platz eins, ist komplett abgefallen. Die Gründe dafür sind vermutlich: entweder wurde dieses Konzept umfänglich realisiert oder die Erfahrungen haben nicht das gebracht, was man sich davon versprochen hat, und es ist daher nicht mehr von hoher Bedeutung.

Virtual Banking (z.B. bekannt aus Second Life)  ist auf dem letzten Platz gelandet, allerdings waren letztes Jahr noch dreimal soviel Banken davon überzeugt, dass hier investiert werden muss.

Die Zahlen aus der Studie zu Web 2.0 sehe ich eher mit Zurückhaltung. Die Fragen dazu sind auch noch nicht sehr ergiebig. Da Studien aber, insbesondere, wenn sie von Fraunhofer durchgeführt werden, auch prägenden Charakter haben und Trends mit beeinflussen können, sehe ich die Empfehlung am Ende der Studie als Ermutigung zu diesem Thema an:

“New communication opportunities within the Web 2.0 are still of minor priority (for Banks). Banks have to gain experience by implementing these tools. “

Die Stichworte ("Tags") für diesen Artikel sind , , , , , .
Hier ist die Trackback URL für diesen Artikel. Bewertung nach Beliebtheit: 60%.
  1. 1 Kommentar(e)

  2. Von M. Petrovski am 16. September 2009 | Antworten

    Hallo,
    vorab mein Dank für Ihren stets informativen Blog! Aus serviceorientierter Sicht …

    Obwohl ich mit dem Begriff „Web 2.0.“ nicht viel anfangen kann, bin ich doch der Meinung das Prosuming im Internet von einem serviceorientierten Unternehmen als mächtiges Werkzeug eingesetzt werden kann, vorausgesetzt man versteht was eine Dienstleistung ist.

    Kurz gesagt ohne Kundenintegration ist es nicht möglich eine qualitativ hochwertige Dienstleistung zu erstellen und der bequemste Weg für den Kunden losgelöst von Ort und Zeit mit seiner Bank zu kooperieren ist das Internet.

    Jedoch sollte man sich als Bank auch nicht zu viel Stress machen, da man sich wie die Vergangenheit gezeigt hat an der stark verwandten Automobilindustrie orientieren kann. Ich würde empfehlen mal zu schauen wie die Hausbank eines Automobilherstellers mit dem Thema Internet umgeht.

Hier können Sie diesen Artikel kommentieren ...

Power by LiveWords