Von Martin Engstler am 26. Oktober 2007 in Second Life, Vertrieb, Innovation | 0 Kommentare
Auf dem Innovationsforum “Bank&Zukunft” des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) stellte heute Rainer Welsch von der IBM Deutschland GmbH die Q110 Second Life Filiale der Deutschen Bank vor.

Interessant waren seine Ausführungen, was von den Kunden in der Second Life Filiale genutzt wird:
- Grosses Interesse finden alles, was mit Spaß und “Gaming” zu tun hat, z.B. die Basketballsimulation auf den Zwillingstürmen der Deutschen Bank oder der Geldautomat, der wenn man rechtzeitig reagiert, Lindendollars ausgibt.
- Die Simulation der unterschiedlichen Lebenssituationen in Themenwelten wie „Hochzeit“, „Zukunftsplanung“ und „Immobilienkauf“ mit ihren finanziellen Auswirkungen wird auch häufig genutzt.
- Produktinformationen werden auch in der virtuellen Welt abgerufen.

Welsch, R. und E. Nessen (2006): Renaissance des Filialbetriebs:
Download (1355)
Von Martina Goehring am 8. Oktober 2007 in Filiale, Vertrieb | 3 Kommentare
Der Blick in die Zukunft ist für die einen (die Kunden) oft Wunschbild an Forderungen, die meist aus einer aktuellen Unzufriedenheit heraus formuliert werden und für die anderen (die Betroffenen) oft Verteidigungsstrategie gepaart mit Zynismus, für den manchmal auch Verständnis gezeigt werden muss, und für die dritten (die Experten) immer ein Versuch, Verbesserungspotentiale auf neuen Wegen zu entdecken und zu erklären. Auch wenn diese Versuche manchmal scheitern oder völlig andere Wege gehen, sind sie absolut notwendig um auf Veränderungen vorbereitet zu sein und neues zu wagen.
Im Interesse dieses Blogs habe ich die Diskussion zum Thema: “Wie sieht die Bank der Zukunft aus?” im xing-Bankingclub Forum Vertrieb&Marketing verfolgt. Weiterlesen
Von Martina Goehring am 21. Mai 2007 in Filiale, Innovation | 1 Kommentar
Heute war der erste Tag der Innovationstage “Bank & Zukunft-Industrialisierte Prozesse und Szenarien für den Finanzvertrieb” in Stuttgart, durchgeführt vom Fraunhofer IAO. Das IAO bekam einen der bekannten Shared University Forschungspreise der IBM (SUR Award) für ihr Projekt Innovationsforum Bank und Zukunft. Gratulation!
Des weiteren wurden von der Zeitschrift gi geldinstitute die innovativsten Geschäftsstellen von Banken prämiert.
Alle Konzepte haben im Grunde denselben Kern. Sie wollen den Kunden wieder in die Filiale holen, um ihn durch Erlebnisse, Events und Begegnung stärker an die Bank zu binden. Das Prinzip ist bei allen ähnlich, im Detail unterscheiden sie sich je nach Standort und Dienstleistungsangebot. Das Prinzip ist: die Bank bzw. Sparkasse kauft oder baut Gebäudekomplexe, vermietet einen Großteil weiter an Handel, Restaurants, Reisebüros, Agenturen und andere Dienstleister und stellt sich inmitten einer Kette integrierter Dienstleistungen mit den entsprechenden Kooperationspartnern neu auf und passt sich auch an die örtlichen Öffnungszeiten an. Die Bank übernimmt eine neue Verantwortung innerhalb dieser Kundencenter und wird zur Plattform für kommunale und regionale Veranstaltungen.
Das beste internationale Konzept ging an ein Geldinstitut aus Südtirol: Crediveneto Montagnana im Palazzo Orti Manara-Verona, was kaum verwundert. Wer kann schon einen kunsthistorischen Palazzo sein Eigen nennen. Hier wurden Antike und Moderne auf elegante Weise miteinander verbunden, so wird jede Stadtführung gleichzeitig zum Kulturbanking.
Die Bewertungen wurden zwar von einer Expertenjury und nicht von den Kunden vorgenommen, die Erfahrungen scheinen aber durchweg positiv zu sein. Nach Aussagen der Geschäftsstellenleitungen konnte nicht nur die Besucherzahl sondern auch die Umsätze erhöht werden. Die detaillierten Berichte werden in der Zeitschrift gi geldinstitute veröffentlicht.
Ein Aspekt soll hier besonders hervorgehoben werden. Die Sparkasse im Landkreis Schwandorf unterhält als innovatives Angebot für die Jugendbank einen Blog, der nach eigenen Aussagen bislang einmalig in Deutschland ist. Damit ist sie als eine der wenigen deutschen Banken in Web 2.0 aktiv. Gratulation!
Von Martina Goehring am 29. März 2007 in Second Life | 3 Kommentare
„Die Menschen sind bereit, in virtuellen Welten Geld auszugeben. Heute ist der Markt etwa 15 Millionen Dollar groß. In fünf Jahren wird der Markt zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar schwer sein“, sagte Oliver Samwer der faz.net. Gemeinsam mit seinen Brüdern Alexander und Marc Samwer hat er Alando und Jamba gegründet und verkauft, hat in StudiVZ und LinkedIn investiert und nun beteiligen sie sich über ihre Beteiligungsgesellschaft European Founders mit 10 Prozent an den Anshe Chung Studios, dem Unternehmen der ersten Second Life Dollar-Millionärin Ailin Gräf.
Laut secondlifeinsider.com gibt es 10 Banken in Second Life, davon sind sechs aus der realen Welt, die anderen gibt es nur virtuell. Welche das sind, wird in diesem Post zwar nicht erwähnt. Dafür wird aber erklärt, warum sich Banking in Second Life ziemlich vom Banking in der realen Welt unterscheidet.
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