Von Martina Goehring am 31. August 2009 in Internet und Banking, Vertrieb | 1 Kommentar
Die aktuellen Ergebnisse der europäischen Bankenstudie des IAO haben mich interessiert unter dem Gesichtspunkt, was hat sich zum letzten Jahr verändert. Geht der Trend im Internetgeschäft auch bei den Banken weiter?
Ich habe dazu eine Art Ranking aufgestellt. Im Vordergrund des Vergleiches zwischen 2008 und 2009 sind die Direktvertriebsmaßnahmen, die die Banken planen. Die Fragen waren nicht exakt dieselben, so musste ich bei der Auswertung etwas improvisieren und aggregieren, aber die Trends finde ich durchaus spannend und ich hoffe, Martin Engstler wird mir diese kleine Manipulation nachsehen. Weiterlesen
Von Martina Goehring am 14. April 2009 in Leitartikel, Internet und Banking | 4 Kommentare
Motiviert durch ein Gespräch mit einem Kunden zum Einsatz von Web 2.0 bei Banken vor zwei Wochen und der selten ausbleibenden Frage: was machen andere? Gemeint waren deutsche Banken. Dass ausländische Banken im Web 2.0 längst weiter sind, scheint die Finanzwirtschaft hierzulande nicht besonders zu ängstigen.
Zudem bekam ich eine E-Mail des Blogautors von direktbank-marketing über ein interessantes Interview zum Einsatz von Web 2.0 bei der GLS Bank.
Da ich sowieso für den Kunden recherchieren musste, stelle ich die „Was machen andere“-Beispiele hier zusammen. Vollständigkeit und Dauerhaftigkeit werden nicht garantiert. Drei Anmerkungen vorab:
- Twitterkanäle ohne Inhalte (Tweets) können zweierlei bedeuten: entweder wurde vorsorglich der Name von der Bank für eine spätere Nutzung reserviert oder es handelt sich um einen Fake, d.h. nicht die Bank selbst sondern irgendein Nutzer hat den Namen reserviert.
- Über RSS Feeds wird vielerorts gestritten, ob es sich hierbei um Web 2.0 handelt oder nicht. Die Technologie gibt es schon lange, aber erst durch Weblogs wurde sie populär. Daher wird sie hier mit berücksichtigt.
- Es wurden auch ausländische Banken einbezogen, sofern sie Tochtergesellschaften in Deutschland oder deutschsprachige Anwendungen haben.
Banken mit Web 2.0 Services (alphabetische Reihenfolge): Weiterlesen
Von Martina Goehring am 19. September 2008 in Leitartikel, Prozessmanagement, Vertrieb | 4 Kommentare
Das Marketingargument, dass der Aufwand zur Neukundengewinnung vielfach höher ist als das Halten von Bestandskunden, muss zunehmend in Frage gestellt werden. Bestandskunden zu halten wird schwieriger. Die Kunden sind heute schneller bereit, ihre Bank zu wechseln, wie eine Untersuchung von celent innerhalb der Facebook Community zeigt (siehe Grafik). Ein Auszug aus den Ergebnissen:
- In Summe würden 27% ihre Bank wechseln, wenn eine andere Bank sichere Web 2.0 Tools anbieten würde, um die persönlichen Finanzen zu managen; 73% würden nicht wechseln.
- Bei der Altersgruppe zwischen 25-34 sind es allerdings 61%, die ihre Bank für Banking 2.0 Tools wechseln würde.
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Von Martina Goehring am 28. Mai 2008 in Leitartikel, Internet und Banking, Innovation | 0 Kommentare
Immer wieder werden wir angefragt, ob es Übersichten oder Charts gibt zum Einsatz von Web 2.0 bei Banken und Versicherungen. Sofern wir davon hören, lesen und erfahren, werden wir hier darüber berichten. Uns sind mindestens drei Diplomarbeiten bzw. Studien bekannt, die derzeit noch laufen. Sobald diese abgeschlossen sind, werden wir versuchen, Ergebnisse zu bekommen. Da sie aber im Rahmen von Unternehmen durchgeführt werden, ist nicht ausgeschlossen, dass sie unter Verschluss bleiben. Das muss man auch in einer Web 2.0 Kultur akzeptieren. Noch ist es so, das sich Finanzdienstleister durch den Einsatz von Web 2.0 von anderen differenzieren könnten. Da werden dann solche Ergebnisse auch wettbewerbsrelevant.
Dennoch: Nach der Untersuchung zum Einsatz von Web 2.0 im Bankenvertrieb vom Kompetenzzentrum Finanzen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, über die wir bereits berichtet haben, gibt es nun von dort weitere Ergebnisse zum Angebot von Web 2.0-Diensten auf den Websites der Finanzdienstleistungsbranche, die im Rahmen der Benchmarking-Studie 2008 ermittelt wurden. Die Schlussfolgerung liest sich zunächst vielversprechend:
- Die Kriterien zu Web 2.0 beinhalten keine überzogenen oder übermäßig innovativen Anforderungen.
- Web 2.0 birgt noch ein hohes Differenzierungspotential.
Zu den ersten Ergebnissen im Einzelnen gelangen Sie hier.